Schwangerschaftsbeschwerden natürlich lindern

Die Freude über den wachsenden Babybauch ist bei den meisten werdenden Müttern riesig. Vor allem dann, wenn die ersten Tritte des Babys zu spüren sind. Der Körper einer Frau macht während dieser Zeit viele Veränderungen durch, was den Alltag spürbar erschwert. Beschwerden unterschiedlichster Art können in diesen Monaten auftreten. Bei jeder Frau prägen sich  Beschwerden in  der Schwangerschaft ganz unterschiedlich aus. Einige Schwangerschaftsbeschwerden lassen sich bereits mit einfachen Hausmitteln lindern. In unserem Beitrag erfahren Sie die typischen Beschwerden während der Zeit der Schwangerschaft und deren natürliche Behandlungsmöglichkeiten.

Was sind die Ursachen ungeliebter Schwangerschaftsbeschwerden?

Schwangerschaftsbeschwerden werden zum Großteil durch die Umstellung des Hormonhaushalts ausgelöst. Diese gehen mit körperlichen Veränderungen im Körper der Frau einher. Die Gebärmutter wächst und Bänder und Muskeln lockern sich während die Schwangerschaftshormone rasant zunehmen.

Das Baby wächst täglich und nimmt mehr Platz im Körper der Frau ein, was ein Grund für die typischen Beschwerden in der Schwangerschaft sein kann.

Mit diesen Hausmitteln  können leichte Schwangerschaftsbeschwerden gelindert werden

Viele Schwangerschaftsbeschwerden können mit einfachen Hausmitteln gelindert werden. Bitte beachten Sie: Sollten sich lang anhaltende und unangenehme Beschwerden nicht bessern ist ein Gang zu Arzt und/oder Hebamme immer ratsam.

Was tun bei Übelkeit in der Schwangerschaft?

Zu den häufigsten und unangenehmsten Schwangerschaftsbeschwerden zählt die Übelkeit. Zwischen der fünften und achten Schwangerschaftswoche macht sie sich bemerkbar. Typischerweise rebelliert der Magen am Morgen, direkt nach dem Aufstehen. Aber auch zu jeder anderen Tageszeit, kann Übelkeit in der Schwangerschaft auftreten. Meist geht sie mit einem Ekel vor bestimmten Speisen und einem veränderten Geruchsempfinden einher.

Hausmittel bei Übelkeit in der Schwangerschaft:

• Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt essen und fettarme, leicht verdauliche Kost.
• Sie leiden an Übelkeit besonders am Morgen? Dann kann es helfen, direkt nach dem Aufwachen eine Kleinigkeit zu essen. Dafür sind kleine Snacks am Nachtisch, wie Zwieback, Salzstangen oder Cracker eine gute Wahl.
• Ingwer. Seine beruhigende Wirkung auf Magen und Darm  kann in Form eines Tees oder frisch gerieben die Beschwerden lindern.
Beruhigende Kräutertees gegen Übelkeit. Bewährt haben sich Pfefferminztee, aber auch Melisse, Kamille, Fenchel oder Anis. Entspannt und beruhigt starten Sie mit dem SonnenMoor Mawo Tee in den Tag. Die wertvollen Kräuter in diesem Tee beruhigen den Bauch und schaffen ein gutes Gefühl im Magen.

Was tun bei Sodbrennen in der Schwangerschaft?

Zwar lässt die Übelkeit im zweiten Schwangerschaftsmonat nach, dafür entwickeln nun viele werdende Mütter Sodbrennen. Besonders im zweiten und im letzten Trimester ist Sodbrennen eine oft auftretende Beschwerde.

Rund jede zweite Schwangere leidet darunter. Vor allem gegen Ende der Schwangerschaft tritt der harmlose, aber  äußerst unangenehme brennende Schmerz in der Magengegend auf. Eine Vergrößerung der Gebärmutter, die auf den Magen drückt, oder falsche Essgewohnheiten können der Grund dafür sein.

Hausmittel bei Sodbrennen in der Schwangerschaft:

• Lebensmittel und Getränke, die die Säureproduktion des Magens ankurbeln, sollten vom Speiseplan gestrichen werden: Dazu gehören zum Beispiel saure, fette und stark gewürzte Speisen sowie größere Mengen Kaffee und schwarzer Tee.
•  Mehrere kleine Mahlzeiten am Tag sind besser als wenige Große. Dadurch wird weniger Magensäure produziert.
Pfefferminztee bei Sodbrennen meiden. Er kann bei vielen Beschwerden Abhilfe schaffen – bei Sodbrennen kann er jedoch die Beschwerden sogar verschlimmern.
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Sodbrennen Lindern- Tipps von der Münchner Hebamme und Heilpraktikerin Erzsébet Reisinger

Die Richtige Ernährung bei Sodbrennen in der Schwangerschaft

Für die Ernährung in der Schwangerschaft gilt: nicht für zwei essen aber gesünder. Die nährstoffreiche und kalorienarme Ernährung hilft, alles was beide brauchen, zu bekommen. Man kann dadurch sogar verschiedene schwangerschaftstypische Beschwerden vermeiden, wie zum Beispiel Sodbrennen.

Sodbrennen kommt gerade im letzten Trimenon, in der Spätschwangerschaft vor, am meistens durch das Wachstum des Kindes. Die nach ober steigende Gebärmutter drückt auf den Magen und so kommt es zum Reflux. Typisch sind dabei das sauere Aufstoßen, brennende Schmerzen im Hals und hinter dem Brustbein, Reflux im Liegen. Dagegen hilft öfter kalte Milch in kleinen Schlucken zu trinken, Haferflocken oder Mandeln langsam zu kauen.

 

Naturheilkundliche Behandlung bei Sodbrennen in der Schwangerschaft

Bei diesen Beschwerden setze ich gerne Trinkmoor ein und gern auch Moorfein Presslinge, die gerade unterwegs sehr praktisch sind. Am besten einen Esslöffel Trinkmoor in wenig lauwarmen Wasser oder Tee verrühren und schluckweise trinken, täglich 2x oder je nach Bedarf öfter. Dies kann fortgeführt werden, bis die Beschwerden vorüber sind.

Mehr zu Präventologin, Hebamme und Heilpraktikerin Erzsébet Reisinger:

Frau Erzsébet Reisinger ist eine gebürtige Ungarin, seit 36 Jahren in Deutschland tätig. Sie ist geprüfte Präventologin, Hebamme und Heilpraktikerin, arbeitet in eigener Praxis in München. Sie integriert Homöopathie, Akupunktur sowie Traditionelle Europäische – abendländische – Medizin und Ernährungsberatung. Die Schwerpunkte ihrer Praxis sind ganzheitliche Gesundheitsförderung und Prävention für Kinder und Familien.

 

Was tun bei Rückenschmerzen in der Schwangerschaft?

Schon in der Frühschwangerschaft und generell im ersten Trimester können Rückenschmerzen in der Schwangerschaft auftreten. Häufigkeit und Intensität nehmen aber vor allem ab der 24. Schwangerschaftswoche zu.

Grund dafür sind der stetig wachsende Bauch und das zunehmende Gewicht der werdenden Mutter.

Rückenschmerzen in der Schwangerschaft lindern

• Die Muskulatur stärken: Yoga, leichtes Krafttraining und Schwangerschaftsgymnastik eignen sich am besten dafür, den Rücken und den Beckenboden zu trainieren. Es gibt spezielle Angebote für Schwangere entweder direkt vor Ort oder auch online. Dazu können Sie sich auch bei Ihrem Arzt oder Ihrer Krankenkasse/Hebamme informieren.
• Bequeme Schuhe tragen.
• Bewusst Pausen machen und diese auch einhalten
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Was tun gegen schwere Beine in der Schwangerschaft?

Das Baby wächst und dadurch steigt natürlich das Gewicht. Nicht nur, weil das kleine Wesen im Bauch zunimmt und größer wird. Auch die Blutmenge der Schwangeren erhöht sich und müde, schwere Beine sind oftmals das Ergebnis.

Natürliche Hilfe bei schweren Beinen in der Schwangerschaft:

• Eine belebende Massage mit dem Kräutermassagefluid erfrischt die müden Beine: Ausgewählte pflanzliche Kräuter zum Sprühen, beleben und spenden Feuchtigkeit und Frische.
• Die Beine entlasten durch regelmäßiges Hochlagern.
• Ausreichend Trinken ist genauso entscheidend – am besten Wasser, ungesüßte Tees oder kalorienarme Getränke – denn Flüssigkeit ist wichtig für den Kreislauf und den Stoffwechsel.
• Die Beine eincremen für ein vitalisierendes Gefühl.

SonnenMoor Tipp: Die flotte Beine Kräuterölcreme

Was tun bei Husten und Halsschmerzen in der Schwangerschaft?

Eine Erkältung genau jetzt? Dem Ungeborenen zuliebe ist es in der Schwangerschaft ratsam bei Halsschmerzen und Husten auf Medikamente zu verzichten. Leichte Erkältungsbeschwerden können mit natürlichen Hausmitteln gelindert werden, ohne das Baby dabei zu gefährden.

Hausmittel bei Halsschmerzen und Husten in der Schwangerschaft:

Husten: Zwiebelsirup statt Hustensaft: Zwiebelsirup wirkt antibakteriell und schleimlösend: Hierfür eine große Zwiebel (oder 200 Gramm schwarzen Rettich) zerkleinern, mit 50 Gramm Kandiszucker vermengen und einige Stunden ziehen lassen. Über den Tag verteilt vier bis sechs Teelöffel davon einnehmen.
Halsschmerzen: Kartoffelwickel statt Schmerzmittel: Gekochte Pellkartoffeln zerstampfen, in ein Küchenhandtuch wickeln, heiß um den Hals legen und einen Schal darüber binden.
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Schwangerschaftsbeschwerden lassen sich in vielen Fällen bereits durch kleine Veränderungen im Alltag lindern. Bei lang anhaltenden Beschwerden kann der Frauenarzt in jedem Fall medizinische Behandlungsmethoden aufzeigen.

Sie haben weitere Fragen zu SonnenMoor in Schwangerschaft oder Stillzeit? Dann kontaktieren Sie uns kostenlos 

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