Die Familien-Geschichte

1972 hat Franz Fink die Firma SonnenMoor gegründet und 1983 an seinen Sohn Siegfried Fink übergeben. Mit dem Blick auf den Menschen und dessen Gesundheit gerichtet, führt er das Unternehmen mit der gleichen Energie wie sein Vater in die Zukunft. Besonders wichtig ist Siegfried Fink die verlässliche und vertrauenswürdige Zusammenarbeit mit seinen Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten.

Unter seiner Leitung wächst die Firma kontinuierlich und schließlich werden die alte Käserei und die vier weiteren Unternehmensstätten zu klein und 2003 beschließt er den Neubau für die Firma SonnenMoor. Das neue Firmengebäude wird bereits 2004 bezogen. Bei SonnenMoor wird von nun an in einem Haus entwickelt, produziert, vertrieben, verwaltet und vermarktet.

2017 wird auch dieses Gebäude zu klein und der neue Gebäudetrakt, die Erlebniswelt, entsteht. Bereits 10 Monate nach Baubeginn eröffnet im August 2018 die Erlebniswelt SonnenMoor mit der Krämerei für Gesundheit und Genuss, der Moor- und Kräuterwelt für Betriebsführungen und Besucher, dem VeranstaltungsraumLichtspiele“ für Vorträge, Präsentationen und Seminare sowie zusätzlichen Lager- und Büroräumlichkeiten. Mit 1.1.2018 übergibt Siegfried Fink die Geschäftsführung an seinen langjährigen Vertriebsleiter Walter Wieland.

Dank der hervorragenden Qualität der Moorprodukte und Kräuterprodukte wird SonnenMoor heute in fünf weiteren europäischen Ländern vertrieben. Gemeinsam mit den rund 50 Mitarbeitern ist und bleibt das Ziel von SonnenMoor, mit seinen natürlichen Produkten aus Moor und Kräutern, Menschen nachhaltig zu helfen.

150 Jahre Kräuterwissen

Bereits seit über 150 Jahren wird in der Familie Fink das wertvolle Wissen und die Faszination für die besondere Wirkung von Kräutern von Generation zu Generation weitergegeben.

Der Urgroßvater von Franz Fink, ein angesehener Naturheiler, gab sein Wissen an seine Tochter weiter. Diese wiederum lehrte ihren Enkel Franz Fink von Kindheit an die edlen Geheimnisse der Kräuter, deren Wirkung und deren Anwendungsgebiete. Sie selbst war eine „Wenderin“, die mit Gebeten, Sprüchen, selbst gemischten Tees und Salben Menschen und Tieren half. Franz Fink wuchs bei ihr auf und ging ab seinem 14. Lebensjahr zur Arbeit auf den Bauernhof. Bei seiner Rückkehr aus dem Krieg war seine Großmutter bereits verstorben und Aufzeichnungen über ihre Rezepturen und Tätigkeiten gab es nicht mehr.

Franz Fink plagten, als Folge der schlechten Bedingungen im Krieg, Rheuma und Gicht. Diese wurden zwar mit Medikamenten behandelt, aber Nebenwirkungen wie Blähungen, Magen- und Darmbeschwerden, Nervenprobleme und extreme Verstopfung führten bei Franz Fink schließlich zu einem völligen Zusammenbruch.

Dieser Krankheitszustand und die Sorge um die Zukunft der Familie zwangen ihn, einen anderen Weg als den der medikamentösen Behandlung zu gehen. Und so erinnerte er sich an seine Großmutter, an deren Arbeit und ihre Erfolge mit Kräutern. Da ihre Aufzeichnungen nicht mehr vorhanden waren, studierte er Kräuterbücher, in der Hoffnung, die für ihn richtigen Rezepte zu finden. Viele Anleitungen aus diesen Büchern probierte er aus, doch ohne Erfolg. Getrieben von innerer Kraft und dem Glauben an seine Genesung entwickelte er dann aus seiner Intuition heraus völlig neue, auf seine Probleme abgestimmte Rezepturen.

Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Franz Fink heilte sich mit einem Kräuterauszug, den er Magenwohl, Herz- und Nerventrost nannte, von all seinen Beschwerden. Auch seine Frau Anna wurde mit einem von ihm hergestellten Gurgelwasser von einer langwierigen Angina befreit. Beide probierten von nun an zusammen und im Kreise der Familie die neuen Mischungen im Selbsttest aus.

Franz Fink war zu dieser Zeit im Außendienst angestellt, und berichtete auf diesem Wege gern über seine Mittel und Erfolge, weswegen auch andere Menschen seine Rezepturen probieren wollten. Der Erfolg sprach sich schnell herum, und immer mehr Menschen traten an die Familie Fink mit der Bitte heran, Kräutermischungen gegen ihre Beschwerden zu bekommen. Also beschlossen Anna und Franz Fink, die Kräutermixturen unter dem Namen „Franz Fink“ zu verkaufen.

Franz und Anna begannen, zusammen mit ihren Kindern, in der eigenen Wohnküche größere Mengen an Kräutern zu mischen, mit Wasser auszuziehen, abzufüllen und zu verpacken. Viele Menschen kamen zu Franz Fink um sich von ihm beraten zu lassen, und so mancher wurde von Anna Fink eingeladen, zum Mittagessen zu bleiben. Die Kundenbeziehungen waren also von Beginn an immer sehr familiär.

Während seiner Tätigkeit im Außendienst und durch viele Gespräche kam Franz Fink auch mit Moor in Berührung. Er erkannte sofort, dass Moor ein besonders wertvoller Rohstoff ist – vorausgesetzt die Güte und Zusammensetzung ist richtig. Sein gutes Gespür führte ihn zu einem Bauern aus Leopoldskron, der qualitativ hochwertiges Heilmoor zur Verfügung hatte. Finks innere Stimme sagte ihm, dass es das hochwertigste Moor in diesem Gebiet war, und er beantragte umgehend eine Genehmigung für den Handel. Erste Analysen bestätigten, dass das Leopoldskroner Moor eines der besten Moore Europas ist und die Wirkstoffe von über 350 wertvollen Kräutern enthält.

Gründung von SonnenMoor

1972 gründeten Anna und Franz Fink die SonnenMoor Verwertungs- und Vertriebs GmbH in Anthering. SonnenMoor setzte sich zum Ziel, den Menschen zuzuhören und auf sie einzugehen, und ihre Gesundheit mit hochwertigen Produkten wohltuend zu unterstützen. So wurden in Abstimmung mit den Bedürfnissen der Kunden neue Kräuterauszüge und Rezepturen entwickelt und die Einnahme in Kombination mit Heilmoor empfohlen.

Bereits sechs Jahre später war das Familienhaus für die Produktion, den Vertrieb und den Handel mit Moorprodukten und Kräuterprodukten zu klein. Die Familie beschloss, Antherings‘ alte Käserei zu kaufen. Allein durch Mundpropaganda wurde die Nachfrage nach den heilenden Kräuterauszügen und Moor immer größer und so musste schon ein Jahr später die Käserei aus- und umgebaut werden. Da die Firma stetig wuchs, kamen in den nächsten Jahren vier weitere externe Lagerräumlichkeiten dazu.

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