Das Moor zum Trinken besteht aus 350 Kräutern

Moor findet nicht nur äußerlich Anwendung, sondern entfaltet sein breites Wirkungsspektrum auch bei innerlicher Anwendung. Es bindet Gifte, Schlacken und Schwermetalle, die so aus dem Körper ausgeschieden werden können. Gleichzeitig führt das Moor zum Trinken dem Körper wichtige Mineralien, Spurenelemente, Huminsäure und viele andere Inhaltsstoffe wieder zu.

Die Trinkmoorkur hat der Österreicher Franz Fink vor mehr als 40 Jahren wiederentdeckt. Er heilte sich mit selbst zusammengestellten Kräutermischungen von Rheuma und Gicht, von Verdauungsbeschwerden und Depression. So wurde er im Laufe der Jahre zum Experten für Kräuter und später auch für Heilmoor. Dieses setzte er wie auch seine Kräutermischungen vorbeugend und therapeutisch bei Mensch und Tier ein. „Was ich damit erleben durfte, gerade auch bei schweren und chronischen Erkrankungen, war beeindruckend“, erinnerte er sich in seinem Buch „Heilmoor & Kräuter“. Ganz besonders gute Erfahrungen machte er mit dem Trinkmoor bei Verdauungsproblemen, Stoffwechselstörungen, Gastritis, Magengeschwüren und Durchfall. Vielfach auch bei Neurodermitis, Psoriasis, Polyarthritis, Gicht, Rheuma und Anämie.

„Es kamen auch viele Frauen mit Wechsel- und Regelstörungen zu mir. Ich habe ihnen das Moor zum Trinken gegeben. Nach vier bis acht Wochen haben sich diese Frauen wieder wohlgefühlt. Keine Wallungen, keine Kopfschmerzen.“ Ferner habe er über viele Jahre tausende von Magenschleimhautentzündungen erfolgreich behandelt. Hierbei habe er immer auch seinen Kräuterauszug für den Magen und die Nerven dazu gegeben. „Viele haben das Trinkmoor auch als Blutreinigungsmittel verwendet oder bei Nierenentzündungen. Auch bei Blasen- und Prostataentzündungen gab ich es und dazu noch meinen Kräutertee für die Prostata.“

Im Moor findet man eine ganze Fülle von natürlichen und sehr wertvollen Stoffen wie Kieselsäure, Calcium, Magnesium, Natrium, Kalium, Eisen, Mangan, Chrom, Molybdän, Zink, Fette, Harze, Aminosäuren, Zellulose, Gesamthuminsäuren, Glucose, ätherische Öle und noch viele weitere Spurenelemente.

Traditionell macht man sich die entzündungshemmenden Eigenschaften der Huminsäuren in Form von Moorpackungen äußerlich zu Nutze. Huminsäuren hemmen das Wachstum von pathogenen Bakterien, Viren und Pilzen. Innerlich, als Trinkmoor, wirkt der natürliche Stoff ebenfalls entzündungshemmend, antibakteriell, antiviral und entgiftend. Denn die Huminsäuren des Trinkmoors bilden eine dünne, gelartige Schicht auf der Darmschleimhaut. Diese ist dann vor Infektionen geschützt, und die gesunden Darmbakterien können sich wieder besser ansiedeln.
Das Moor zum Trinken wird aus reinem Heilmoor, das die Wirkstoffe von über 350 verschiedenen Kräutern und Pflanzen enthält, hergestellt. Wenn Menschen also glauben, dass Heilmoor gleichbedeutend mit Heilerde ist, sei das „absolut falsch“, stellte Franz Fink fest, „denn Heilerde ist gemahlenes Urgestein, hat eine ganz andere Zusammensetzung als Heilmoor und hat auch bei weitem nicht dieselbe Wirkung“.

Herkunft und Verarbeitung spielen eine große Rolle, wie wirksam das Moor ist. Auch die Schicht, in der das schwarze Heilmittel gewonnen wird, ist entscheidend. Für sein „SonnenMoor“ verwendete Fink nur Material, das im Leopoldskroner Moor im Salzburger Voralpenland zwei Metern Tiefe gestochen wird. Es wird bereits seit 1820 zur Heilung eingesetzt und zählt zu den wertvollsten Heilmoorvorkommen Europas.

Wie kann man erkennen, ob das gekaufte Heilmoor etwas taugt? Indem man etwas Moor in ein Glas Wasser gibt und verrührt. Ist es nur Moorerde, setzt sich diese nach wenigen Stunden auf den Boden des Glases und das Wasser wird klarer. Bei gutem Heilmoor sieht man auch nach 24 Stunden noch kaum eine Veränderung, denn in diesem Moor befinden sich Fette, Öle und Wachse, die in den humifizierten Kräutern vorhanden sind.
Das Trinkmoor ist nahezu geschmacksneutral und ohne Zusätze. Durch diese Naturbelassenheit ist es für die innerliche Anwendung bestens geeignet. Bei akuten Erkrankungen wie Durchfall genügt in der Regel ein halber Liter. Bei chronischen Leiden empfiehlt sich eine Kur von ca. zwei Monaten (ein bis zwei Liter). 10 ml weise wird das Trinkmoor, verdünnt mit Wasser, Fruchtsaft oder Tee, getrunken, zum Beispiel nach dem Frühstück und am späten Nachmittag (empfohlene Tagesdosis von Trinkmoor sind 20 ml).

Redaktioneller Bericht aus dem Vitaljournal 1-2018

Das Moor zum Trinken besteht aus 350 Kräutern

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