Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema Entschlacken bzw. Entgiften

Interview mit Dr. med. univ. Walter Wührer Facharzt für Allgemeinmedizin aus Salzburg über das Thema Entschlacken bzw. Entgiften.

Was versteht man unter dem Begriff „Entschlacken bzw. Entgiften“ des menschlichen Körpers?

Entschlacken und Entgiften sind im Prinzip Begriffe, die es in der Schulmedizin so nicht gibt, aber in erster Linie in der Ganzheitsmedizin verwendet werden. Darunter versteht man, dass Giftstoffe, wie Schwermetalle, chemische Gifte oder andere Substanzen, die man aufgenommen hat, durch gewisse Darmreinigungsverfahren wieder versucht los zu werden.

Warum sollten Männer und Frauen entschlacken bzw. ihren Körper entgiften?

Über die Jahre sammelt man einfach mehr an Giftstoffen an. Wir haben in der Umwelt immer mehr Chemikalien, hormonähnliche Stoffe oder Schwermetalle, die wir einatmen oder über Nahrungsmittel aufnehmen, sodass es zu chronischen Entzündungen kommen kann. Die Entgiftung dieser Stoffe führt zu einer Reinigung des Gewebes, sodass chronische Entzündungen dementsprechend weniger der Fall sind.

Wie lange sollte eine solche Entschlackungskur bzw. Entgiftungskur durchgeführt werden, damit sie ihre Wirkung entfalten kann?

Prinzipiell sind zwei Wochen eine gute Vorgabe. Etwas tiefer greifend sechs Wochen, beziehungsweise eine richtige Darmentschlackung drei Monate. Man kann sagen, dass ein belasteter Darm mit einer guten Darm-Kur in drei Monaten wieder ganz gut hergestellt wird.

Warum sollte kein Alkohol und kein Zucker in solchen Entschlackungskuren enthalten sein?

Gärung, Fäulnis ist ja genau das, was jeden Tag bei uns im Darm abläuft und sogar der Mensch der keinen Alkohol zu sich nimmt, produziert mitunter über Gärungsvorgänge im Darm Alkohol, sodass eine zusätzliche Aufnahme von Alkohol und Zucker natürlich diese Reinigungsprozesse wieder behindern würde.

Wie unterstützt das Moor die Wirkung der Kräuter beim Entschlacken?

Dass Moor sehr viele anorganische und organische Stoffe beinhaltet, ist ein großer Vorteil. Die anorganischen Stoffe stammen von den Urtierchen des Urmeeres ab, sodass wir hier auch Kieselerde und Silizium-Bestandteile im Moor dabei haben. Die Huminsäuren haben sich sehr bewährt zur Ausleitung von Pestiziden, die immer mehr in den Nahrungsmittel zu finden sind und hier können die Kräuter welche die Leber und die Niere unterstützen mit dem Moor, das im Darm besonders reinigend wirkt, optimal zusammenarbeiten.

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