Heilkräuterlexikon
A – L
Anserine (Gänsefingerkraut)
(Potentilla anserina)
Volksname: Krampfkraut
Vorkommen: Anserine ist in weiten Teilen Europas verbreitet und wächst bevorzugt auf feuchten bis mäßig trockenen Standorten. Man findet sie auf Wiesen, Weiden, an Weg- und Uferrändern sowie auf nährstoffreichen Böden. Die Pflanze gedeiht sowohl in Tieflagen als auch in höheren Regionen.
Anwendung von Anserine in der traditionellen Naturheilkunde:
Anserine wird traditionell vor allem aufgrund ihrer krampflösenden Eigenschaften geschätzt. In der Volksheilkunde findet sie Anwendung bei krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Bereich sowie bei Menstruationsbeschwerden. Darüber hinaus wird sie zur Beruhigung des Verdauungstraktes eingesetzt und bei Durchfall genutzt, da ihre Gerbstoffe als
zusammenziehend und stabilisierend galten. Auch zur allgemeinen Entspannung der Muskulatur wird das Gänsefingerkraut traditionell verwendet.
Arnika
(Arnica montana)
Volksname: Bergwohlverleih
Vorkommen: Vor allem in Europa verbreitet, besonders in den Alpen, den europäischen Mittelgebirgen sowie auf mageren, sauren Berg- und Moorwiesen.
Anwendung von Arnika in der traditionellen Naturheilkunde:
Arnika wird überwiegend äußerlich eingesetzt, insbesondere zur unterstützenden Behandlung von Prellungen, Verstauchungen, Blutergüssen, Zerrungen, Muskelkater und Insektenstichen. Darüber hinaus schätzt man sie traditionell zur Pflege von Gelenken, zur Lockerung verspannter Muskulatur sowie zur beruhigenden Unterstützung bei irritierter Haut – etwa nach der Rasur oder nach starker Sonneneinwirkung.
Baldrian
(Valeriana officinalis)
Volksname: Katzenkraut
Vorkommen: Baldrian ist in weiten Teilen Europas heimisch und wächst bevorzugt auf feuchten, nährstoffreichen Böden. Man findet ihn an Bachufern, auf feuchten Wiesen, in Auenlandschaften, an Waldrändern sowie in Gräben und Gebirgsregionen bis in mittlere Höhenlagen.
Anwendung von Baldrian in der traditionellen Naturheilkunde:
Baldrian wird traditionell vor allem zur Unterstützung von Ruhe und Entspannung geschätzt. In der Volksheilkunde findet er Anwendung bei nervöser Unruhe, innerer Anspannung und Einschlafproblemen. Seine Inhaltsstoffe gelten als beruhigend und ausgleichend für das Nervensystem. Darüber hinaus wird Baldrian als sanfte Hilfe zur Förderung eines erholsamen
Schlafes verwendet.
Birke
(Betula pendula / Betula pubescens)
Volksname: Weißbirke
Vorkommen: Die Birke ist in ganz Europa weit verbreitet und wächst bevorzugt auf sonnigen, sandigen oder moorigen Standorten. Man findet sie in Wäldern, an Waldrändern, auf Lichtungen, Heiden und Böschungen sowie in nördlichen und gemäßigten Klimazonen bis hinauf in höhere Lagen.
Anwendung der Birke in der traditionellen Naturheilkunde:
Klares Bächlein - Birkenblätter werden traditionell zur Unterstützung der Harnwege eingesetzt und gelten als klassisches Mittel zur Förderung der natürlichen Ausscheidung. In der Volksheilkunde verwendet man sie zur Durchspülung der Harnwege und die Ausscheidungsorgane werden somit unterstützt. Birkenblätter werden auch zur Unterstützung bei rheumatischen Beschwerden eingesetzt. Birkensaft findet man in vielen Rezepturen von Haarwässern.
Blutwurz
(Potentilla erecta)
Volksname: Ruhrwurz
Vorkommen: Die Blutwurz ist in ganz Europa heimisch und bevorzugt sonnige bis halbschattige, eher nährstoffarme Standorte. Man findet sie auf Wiesen, Heideflächen, Mooren, Waldlichtungen und in höheren Lagen der Mittelgebirge und Alpen.
Anwendung der Blutwurz in der traditionellen Naturheilkunde:
Die Wurzel der Blutwurz enthält einen außergewöhnlich hohen Anteil an Gerbstoffen, die stark adstringierend (zusammenziehend), antibakteriell, antiviral und entzündungshemmend wirken. Traditionell wird Blutwurz zur Unterstützung bei Durchfall, leichten Magen-Darm-Beschwerden sowie zur Pflege gereizter Schleimhäute im Mund- und Rachenraum geschätzt: Die zusammenziehende Wirkung stärkt die Schleimhaut, hemmt das Wachstum von Keimen und kann bei Zahnfleischbluten, Mundschleimhautentzündungen sowie allgemeinen Reizungen wohltuend wirken.
Brennnessel
(Urtica dioica)
Volksname: Donnernessel
Vorkommen: Die Brennnessel ist in ganz Europa weit verbreitet und wächst bevorzugt auf nährstoffreichen, stickstoffhaltigen Böden. Man findet sie an Waldrändern, Hecken, Wiesen, Uferbereichen, auf Brachflächen sowie in der Nähe von Siedlungen. Sie ist äußerst robust und gedeiht in unterschiedlichsten
Klimazonen.
Anwendung von Brennnessel in der traditionellen Naturheilkunde:
Die Brennnessel wird traditionell zur Unterstützung des Stoffwechsels und der natürlichen Ausscheidungsprozesse geschätzt. In der Volksheilkunde findet sie
Anwendung zur Förderung der Harnfunktion sowie zur Begleitung von
Frühjahrskuren. Aufgrund ihres hohen Gehalts an Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen gilt sie zudem als stärkend und vitalisierend. Darüber hinaus wird die Brennnessel zur Unterstützung bei Gelenkbeschwerden sowie zur Pflege von Haut und Haaren eingesetzt.
Frauenmantel
(Alchemilla vulgaris)
Volksname: Weiberkittel
Vorkommen: Frauenmantel ist in weiten Teilen Europas heimisch und wächst bevorzugt auf feuchten bis mäßig trockenen Wiesen, Weiden, an Waldrändern, in Gebirgsregionen sowie auf nährstoffreichen Böden. Er gedeiht sowohl in tieferen Lagen als auch in alpinen Höhenstufen.
Anwendung von Frauenmantel in der traditionellen Naturheilkunde:
Frauenmantel wird traditionell vor allem in der Frauenheilkunde geschätzt. In der Volksheilkunde findet er Anwendung zur Unterstützung des weiblichen Zyklus, bei Menstruationsbeschwerden sowie zur Stärkung in hormonell sensiblen Lebensphasen. Seine zusammenziehenden und ausgleichenden Eigenschaften gelten als hilfreich zur Pflege der Schleimhäute und zur Förderung des inneren Gleichgewichts. Darüber hinaus wird Frauenmantel auch zur Unterstützung bei leichten Magen-Darm-Beschwerden und zur äußeren Anwendung bei Hautirritationen genutzt.
Gundelrebe
(Glechoma hederacea)
Volksname: Erdefeu
Vorkommen: Die Gundelrebe ist in ganz Europa heimisch und wächst bevorzugt auf feuchten, nährstoffreichen Böden. Man findet sie an Waldrändern, auf Wiesen, in Hecken, Gärten und Auenlandschaften sowie bis in die montanen Höhenlagen. Als kriechende Pflanze breitet sie sich rasch aus und bildet oft dichte Teppiche.
Anwendung der Gundelrebe in der traditionellen Naturheilkunde:
In der Volksheilkunde wird die Gundelrebe vor allem zur Unterstützung der Atemwege geschätzt. Ihre Inhaltsstoffe gelten als hilfreich bei festsitzendem Schleim und werden traditionell eingesetzt, um die Atmung zu erleichtern. Zudem findet die Pflanze Anwendung bei der Pflege von Haut und Schleimhäuten, da sie als mild entzündungshemmend und unterstützend bei kleineren Hautreizungen beschrieben wird. Auch im Verdauungsbereich nutzt man die Gundelrebe traditionell, etwa zur Förderung der Verdauung oder zur Stärkung während der Frühjahrskuren. Ihr aromatisch-herber Geschmack macht sie außerdem zu einem beliebten Bestandteil von Kräuterweinen und -mischungen.
Hagebutte
(Rosa canina)
Volksname: Heckenrose
Vorkommen: Die Hagebutte ist in weiten Teilen Europas heimisch und wächst bevorzugt an sonnigen bis halbschattigen Standorten. Man findet sie an Waldrändern, Hecken, Böschungen, Wegrändern sowie auf Wiesen. Sie ist äußerst robust und gedeiht sowohl in tieferen Lagen als auch in Gebirgsregionen.
Anwendung von Hagebutte in der traditionellen Naturheilkunde:
Die Hagebutte wird traditionell aufgrund ihres hohen Gehalts an Vitamin C und sekundären Pflanzenstoffen geschätzt. In der Volksheilkunde findet sie
Anwendung zur Unterstützung des Immunsystems sowie zur Stärkung während der kalten Jahreszeit. Darüber hinaus wird sie zur Förderung der Abwehrkräfte und zur allgemeinen Kräftigung eingesetzt.
Hopfen
(Humulus lupulus)
Volksname: Wilder Hopfen
Vorkommen: Hopfen ist in weiten Teilen Europas heimisch und wächst bevorzugt an nährstoffreichen, feuchten Standorten. Man findet ihn an Flussufern, in Auen, an Waldrändern, Hecken sowie auf lichtdurchfluteten Böden. Als Kletterpflanze nutzt er Bäume und Sträucher als Rankhilfe und bildet oft dichte Bestände.
Anwendung von Hopfen in der traditionellen Naturheilkunde:
Hopfen wird traditionell zur Förderung von Ruhe und Entspannung geschätzt.
In der Volksheilkunde findet er Anwendung bei nervöser Unruhe, innerer Anspannung und Einschlafproblemen. Häufig wird Hopfen in Kombination mit anderen beruhigenden Pflanzen verwendet und als ausgleichendes Kraut zur Unterstützung des Nervensystems geschätzt.
Kalmuswurzel
(Acorus calamus)
Volksname: Deutscher Ingwer
Vorkommen: Der Kalmus stammt ursprünglich aus Asien, ist jedoch seit Jahrhunderten in Europa eingebürgert. Er wächst bevorzugt an feuchten Standorten wie Ufern, Sümpfen, Gräben und Moorgebieten. Besonders wohl fühlt sich die Pflanze in nährstoffreichen, sumpfigen Böden und bildet dort dichte Bestände.
Anwendung der Kalmuswurzel in der traditionellen Naturheilkunde:
Die Kalmuswurzel wird traditionell als kräftigendes und harmonisierendes Mittel für den Verdauungstrakt geschätzt. Ihre aromatischen Bitterstoffe gelten als anregend für Magen und Galle und werden häufig bei Völlegefühl, Blähungen und leichten Magenverstimmungen eingesetzt. Darüber hinaus nutzt man Kalmus zur Pflege gereizter Schleimhäute im Magen-Darm-Bereich sowie zur Unterstützung bei nervöser Anspannung, da der Duft und das Aroma der Wurzel als beruhigend beschrieben wird.
Kamille
(Matricaria chamomilla)
Volksname: Echte Kamille
Vorkommen: Die Kamille ist in weiten Teilen Europas heimisch und wächst bevorzugt auf sonnigen, nährstoffreichen Standorten. Man findet sie auf Wiesen, Feldern, an Wegrändern sowie auf Brachflächen. Sie gedeiht sowohl in tieferen Lagen als auch in gemäßigten Höhenstufen.
Anwendung von Kamille in der traditionellen Naturheilkunde:
Kamille wird seit Jahrhunderten als vielseitige Heilpflanze geschätzt. In der Volksheilkunde findet sie Anwendung zur Beruhigung des Magen-Darm-Traktes, bei Blähungen, krampfartigen Beschwerden und Reizungen der Schleimhäute. Darüber hinaus wird Kamille zur Pflege von Haut und Schleimhäuten eingesetzt, da ihre Inhaltsstoffe als entzündungshemmend, beruhigend und regenerationsfördernd gelten. Auch bei Erkältungsbeschwerden sowie zur Inhalation bei verstopften Atemwegen wird Kamille traditionell verwendet.
Käsepappel (Malve)
(Malva sylvestris)
Volksname: Käsepappel
Vorkommen: Die Käsepappel ist in weiten Teilen Europas heimisch und wächst bevorzugt auf sonnigen, nährstoffreichen Standorten. Man findet sie an Wegrändern, auf Wiesen, an Zäunen, in Gärten sowie in der Nähe von Siedlungen. Sie gedeiht sowohl in tieferen Lagen als auch in gemäßigten Höhenlagen.
Anwendung von Käsepappel in der traditionellen Naturheilkunde:
Die Käsepappel wird traditionell vor allem aufgrund ihres hohen Gehalts an
Schleimstoffen geschätzt. Diese gelten als beruhigend und schützend für
Schleimhäute und werden insbesondere bei Reizungen im Mund-, Rachen- und Magen-Darm-Bereich eingesetzt. Auch bei Husten und trockenen Atemwegen findet die Käsepappel Anwendung, da sie als lindernd und befeuchtend beschrieben wird. Äußerlich nutzt man sie zur Pflege gereizter, trockener oder empfindlicher Haut sowie bei leichten Hautirritationen.
Kleinblütiges Weidenröschen
(Epilobium parviflorum)
Volksname: Feuerkraut
Vorkommen: Das kleinblütige Weidenröschen ist in weiten Teilen Europas verbreitet und wächst bevorzugt auf feuchten bis mäßig trockenen, nährstoffreichen Böden. Man findet es an Waldrändern, auf Lichtungen,
entlang von Bächen, auf Schuttplätzen sowie in Gebirgsregionen bis in mittlere Höhenlagen.
Anwendung von kleinblütigem Weidenröschen in der traditionellen Naturheilkunde:
Das kleinblütige Weidenröschen wird traditionell zur Unterstützung der Harnwege und der Prostatafunktion geschätzt.
Knoblauch
(Allium sativum)
Volksname: Stinkrose
Vorkommen: Knoblauch stammt ursprünglich aus Zentralasien, wird heute jedoch weltweit kultiviert und ist auch in Europa weit verbreitet. Er wächst bevorzugt an sonnigen Standorten mit lockeren, nährstoffreichen Böden und wird sowohl im Gartenbau als auch in der Landwirtschaft angebaut.
Anwendung von Knoblauch in der traditionellen Naturheilkunde:
Knoblauch wird seit Jahrhunderten als kräftigendes und schützendes Hausmittel geschätzt. In der Volksheilkunde findet er Anwendung zur Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems sowie zur Förderung der Durchblutung. Seine schwefelhaltigen Inhaltsstoffe gelten als antibakteriell und stärkend für das Immunsystem.
Kürbiskerne
(Cucurbita pepo)
Volksname: Steirischer Ölkürbis
Vorkommen: Der Kürbis stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, wird heute jedoch in vielen Regionen Europas kultiviert. Besonders bekannt ist der Anbau des Ölkürbisses in der Steiermark und im Alpenraum. Kürbispflanzen gedeihen auf sonnigen, warmen Standorten mit nährstoffreichen, lockeren Böden.
Anwendung von Kürbiskernen in der traditionellen Naturheilkunde:
Kürbiskerne werden traditionell zur Unterstützung der Blasenfunktion und der Prostata geschätzt. In der Volksheilkunde finden sie Anwendung bei Beschwerden der Harnwege sowie zur Förderung einer gesunden Blasenmuskulatur. Aufgrund ihres hohen Gehalts an wertvollen Fettsäuren, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen gelten Kürbiskerne außerdem als stärkend und nährend.
Labkraut
(Galium aparine)
Volksname: Klettenlabkraut
Vorkommen: Labkraut ist in weiten Teilen Europas verbreitet und wächst bevorzugt auf nährstoffreichen, feuchten Böden. Man findet es häufig an Waldrändern, Hecken, auf Wiesen, an Feldrändern sowie in Gärten und Auenlandschaften. Durch seine haftenden Stängel und Blätter breitet sich die Pflanze leicht in dichten Beständen aus.
Anwendung von Labkraut in der traditionellen Naturheilkunde:
Labkraut wurde in der Volksheilkunde traditionell zur Unterstützung des
Lymphsystems und der natürlichen Entgiftungsprozesse geschätzt. Es fand Anwendung bei Frühjahrskuren sowie zur Förderung der Ausscheidung über Haut und Harnwege. Darüber hinaus wurde Labkraut äußerlich zur Pflege gereizter oder unreiner Haut verwendet. Aufgrund seiner mild reinigenden und ausgleichenden Eigenschaften galt es als sanftes Kraut zur Unterstützung des Stoffwechsels und zur allgemeinen Kräftigung.
Lindenblüten
(Tilia cordata / Tilia platyphyllos)
Volksname: Sommerlinde
Vorkommen: Linden sind in weiten Teilen Europas heimisch und wachsen bevorzugt in Wäldern, Parks, Alleen sowie in Siedlungsnähe. Sie gedeihen besonders gut auf nährstoffreichen, tiefgründigen Böden und sind sowohl in Tieflagen als auch in gemäßigten Höhenlagen verbreitet.
Anwendung von Lindenblüten in der traditionellen Naturheilkunde:
Lindenblüten werden traditionell zur Unterstützung bei Erkältungsbeschwerden
geschätzt. In der Volksheilkunde finden sie Anwendung bei Husten, Fieber und
grippalen Infekten, da ihre Inhaltsstoffe als schweißtreibend und beruhigend gelten. Darüber hinaus werden Lindenblüten zur Förderung von Entspannung eingesetzt, etwa bei nervöser Unruhe oder Einschlafproblemen. Auch zur Pflege gereizter Schleimhäute und zur allgemeinen Stärkung in der kalten Jahreszeit finden sie Verwendung.
Löwenzahn
(Taraxacum officinale)
Volksname: Feld- oder Kuhblume / Pusteblume
Vorkommen: Löwenzahn ist in ganz Europa weit verbreitet und wächst auf Wiesen, Weiden, an Wegrändern, in Gärten und sogar zwischen Pflastersteinen. Er gedeiht sowohl in niedrigen Lagen als auch im Gebirge und zählt zu den anpassungsfähigsten Wildpflanzen.
Anwendung des Löwenzahns in der traditionellen Naturheilkunde:
Der Löwenzahn wird seit jeher zur Unterstützung der Leber- und Gallentätigkeit geschätzt. Seine ausgeprägten Bitterstoffe gelten als anregend und wohltuend für den gesamten Verdauungsapparat. Traditionell nutzt man ihn bei Völlegefühl oder zur Unterstützung bei Frühjahrskuren. Die Wurzel wie auch die Blätter werden eingesetzt, um den Stoffwechsel zu aktivieren und die Leberfunktion zu unterstützen. Darüber hinaus findet Löwenzahn Anwendung bei der Pflege von Magen und Darm und gilt als stärkendes Wildkraut für Zeiten erhöhter Belastung.