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Was ist das Mikrobiom?

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Das Mikrobiom besteht aus winzigen Lebewesen, die auf und in unserem Körper leben – hauptsächlich im Darm, aber auch auf der Haut, im Mund und an anderen Stellen.

Diese Mini-Lebewesen helfen uns:
- Essen zu verdauen
- Vitamine zu produzieren  
- Unser Immunsystem zu stärken  
- Uns vor schädlichen Keimen zu schützen

Das Mikrobiom im menschlichen Darm ist das größte Mikrobiom des Körpers.
 

Warum ist das Darm-Mikrobiom so wichtig für den menschlichen Körper?

Im Darm leben Milliarden winziger Bakterien, aber auch Pilze und andere Mikroorganismen. Zusammen nennt man sie Darm-Mikrobiom.
 

Durch welche Beschwerden zeigt sich ein gestörtes Darm-Mikrobiom?

Ein gestörtes Darm-Mikrobiom kann sich durch ganz unterschiedliche Beschwerden im Magen-Darm-Bereich zeigen:

- Blähungen oder ein aufgeblähter Bauch   
- Völlegefühl schon nach kleinen Mahlzeiten  
- Bauchschmerzen oder Krämpfe 
- Durchfall, Verstopfung oder ein Wechsel von beidem 
- Reizdarm-ähnliche Symptome  

 

Welche Auswirkungen können sich außerhalb des Darms zeigen?

Ein gestörtes Mikrobiom kann auch Bereiche beeinflussen, die man nicht sofort mit dem Darm verbindet:

- Müdigkeit, Energielosigkeit    
- Konzentrationsprobleme      
- Stimmungsschwankungen
- Erhöhte Stressanfälligkeit
- Unreinheiten, Rötungen  
- Neurodermitis-ähnliche Schübe (bei empfindlicher Haut)    
- Anfälligkeit für Infekte
- Mehr Entzündungen im Körper (z. B. Gelenkbeschwerden)

 

Wie kann man ein gestörtes Darm-Mikrobiom auf natürlichem Wege wieder in Einklang bringen?

Man kann ein gestörtes Darm-Mikrobiom in vielen Fällen natürlich unterstützen, indem man Lebensstil, Ernährung und Alltagsschritte anpasst.

  Gesunde Ernährung    
- Viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukte     
- Ausreichend Ballaststoffe
- Fermentierte Lebensmittel (z. B. Joghurt, Sauerkraut) 
- Weniger Zucker, Alkohol und stark verarbeitete Produkte

Stress reduzieren
- Tägliche kurze Entspannungsphasen
- Atemübungen, Meditation oder Yoga
- Spaziergänge an der frischen Luft   
- Handy- und Bildschirmpausen einbauen

Bewegung & Sport
- Regelmäßige, moderate Aktivität (z. B. 30 Min. pro Tag)
- Spazieren, Radfahren, leichtes Krafttraining
- Bewegung in den Alltag integrieren (Treppen statt Lift)

Ausreichend Schlaf
- 7–9 Stunden pro Nacht  
- Feste Schlafenszeiten
- Bildschirme mindestens 30–60 Min. vor dem Schlaf meiden  
- Ruhige, dunkle Schlafumgebung schaffen

   

Welche Naturheilmittel, Nahrungsergänzungsmittel können gegen ein gestörtes Mikrobiom helfen?

Die außergewöhnliche Qualität unseres Trinkmoors ist das Ergebnis eines natürlichen Entwicklungsprozesses, der sich über mehr als 8.000 Jahre erstreckt. In dieser Zeit wurden in den verschiedenen Moorschichten über 350 unterschiedliche Pflanzen eingelagert – darunter Kräuter, Wurzeln, Blätter und weitere wertvolle Pflanzenteile. Natürliche Bodenmikroorganismen haben diese Pflanzen über Jahrtausende hinweg schonend fermentiert. Unter luftdichten Bedingungen entstand so eine organische Masse, die sich ideal zur innerlichen und äußerlichen Anwendung für Mensch und Tier eignet.

Ein zentraler Bestandteil des Trinkmoors sind die Huminsäuren. Sie entstehen durch die natürliche Zersetzung und Umwandlung von Pflanzenmaterial in den Moorschichten – ein Prozess, der als Humifizierung bezeichnet wird. Dabei entstehen Huminstoffe, zu denen auch die Huminsäuren gehören. Huminsäuren übernehmen in der Natur vielfältige Aufgaben. Im Moor wirken sie hemmend auf das Wachstum unerwünschter Mikroorganismen wie Pilze und Bakterien. Im Körper können sich die im Trinkmoor enthaltenen Huminsäuren schützend über die Darmzotten legen und die Darmschleimhaut unterstützen.

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